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Rundreise USA 

 Nachdem coronabedingt unsere geplante USA-Reise 2020 verschoben werden musste, war es im November 2021 endlich soweit. Wir durften einreisen! Als einer der ersten Touristen landeten wir Mitte November in den Vereinigten Staaten!

Unser Plan stand ohnehin seit fast zwei Jahren fest und so war es ein leichtes Spiel, die nötigen Flüge und Hotels zu buchen. Wir veränderten die Route noch etwas und dann konnte es auch schon losgehen.

New York

New York, Traum vieler Reisenden und Auswanderer. Hierhin wollte ich bereits seit einigen Jahren, doch immer kam etwas dazwischen. Normalerweise mag ich auch lieber Natur und Landschaften, doch bei unserer USA-Rundreise musste ein Stopp in New York einfach sein. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt.


Wir waren für drei Tage im "Big Apple" und haben allerhand gesehen. Zahlreise Wolkenkratzer, wie die berühmten Gebäude Empire State Building, Rockefeller Center, One World Trade Center, aber auch neue Bauwerke, wie das Edge besuchten wir. Von jedem Wolkenkratzer hat man eine anderen Blick auf die Stadt.

Ein Besuch der Freiheitsstatue muss bei jeden New York Besuch sein. Obwohl sie kleiner ist als ich vorher angenommen hatte, lohnt sich ein Besuch. Der Aufstieg zur Krone war aus Hygienegründen leider gesperrt, aber auch von unten machte die Freiheitsstatue etwas her. Empfehlenswert ist auch das Museum, in dem die Geschichte der Statue erzählt wird.

Wenn man einmal in New York ist, muss man zudem den Times Square gesehen haben. Für mich als "Medienheini" ist es schon überwältigend, wie groß die Werbetafeln hier sind. Egal wohin der Blick geht, man wird mit Videos und Werbung überhäuft.

Abends lohnt sich ein Besuch der Brooklyn Bridge. Beleuchtet hat sie noch einmal einen ganz eigenen Charme. Aber auch im Hellen sind wir einmal über die geschichtsträchtige Brücke gelaufen, dank Corona hatten wir die Brücke dabei fast für uns alleine. An einem Abend machten wir eine Schiffrundfahrt und konnten New York vom Wasser aus bestaunen. Obwohl es auf dem Deck sehr kalt war und ich nur kurz für ein paar Fotos hinausging, war die Aussicht grandios. Wir fuhren vorbei an der Freiheitsstatue und hatten einen super Blick auf die Skyline New Yorks.


Was bei einem New York Besuch seit einigen Jahren leider auch nicht fehlen darf, ist ein Besucht des 9/11 Memorials und des Museums. Man spürt förmlich, welche tiefen Einschnitte die Geschehnisse von 2001 für alle Menschen hatten und haben. Das Museum hat mich auch nachträglich noch sehr beeindruckt. Die Geschehnisse werden minütlich aufgearbeitet und mit vielen emotionalen Beiträgen versehen. Obwohl ich 2001 erst sechs Jahre alt war, weiß ich noch genau wo und wann ich von den schrecklichen Anschlägen erfahren habe. So geht es wohl vielen Menschen überall auf der Welt.

An unserem letzten Tag in New York besuchten wir das Intrepid Museum und Madame Tussauds. Zudem liehen wir uns Fahrräder und fuhren einmal durch den ganzen Central Park. Eine wirkliche Oase inmitten der riesigen Stadt. Zu Fuß hätten wir niemals so viel des Central Parks gesehen, sodass die Fahrräder wirklich Gold wert waren.

Zu empfehlen ist auch der New York Pass (diverse Anbieter), bei denen viele Attraktionen, wie das Empire State Building oder Madame Tussauds, schon enthalten sind und man nur noch seinen QR Code vorzeigen muss. Für uns hat sich der Pass in den drei Tagen auf jeden Fall gelohnt.

Von Las Vegas nach Los Angeles

In Las Vegas war ich bereits schon einmal vor einigen Jahren. Da die Stadt aber immer noch stetig wächst, hat sich seitdem auch wieder einiges verändert. Das Spielerparadies lockt mit vielen unterschiedlichen Hotels und Casinos. In alle Hotels kann man hineingehen und bekommt überall etwas anderes geboten. Mal sind es Circus Shows, mal eine Achterbahn oder ein Wasserspiel. Der Hauptgrund, warum wir einen Abstecher nach Las Vegas machten, war jedoch ein Football-Spiel der Las Vegas Raiders. Alleine das neue Stadion ist einen Besuch definitiv wert. Zudem besuchten wir den Grand Canyon inklusive Skywalk und den Hoover Dam. Zum Grand Canyon Skywalk sind es ca. zwei Stunden Autofahrt.


Da ich seit Jahren schon zum Antelope Canyon wollte, machten wir trotz großer Entfernung auch dorthin einen Tagesausflug. Wir fuhren ca. vier Stunden zum Antelope Canyon, machten dort eine Tour durch die Felsschlucht und fuhren anschließend zum Horseshoe Bend, von wo aus man eine tolle Aussicht hatte. Auf dem Rückweg nach Las Vegas hielten wir noch am Glen Canyon Dam Overlook, einem großen Staudamm, und wir fuhren durch den Virgin River Canyon.


Der Antelope Canyon hat mich sehr beeindruckt. Dank Corona waren nur wenige Touristen unterwegs, sodass wir relativ ungestört waren. Der Antelope Canyon war für mich ein Highlight der Rundtour durch die USA und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die lange Autofahrt hat sich für dieses Naturschauspiel auf jeden Fall gelohnt.


Von Las Vegas fuhren wir zum Joshua Tree Nationalpark. Hier unternahmen wir einige kleine Wanderungen. Endlich wieder etwas Natur nach den beiden Großstädten New York und Las Vegas! Nach einer Übernachtung nahe des Nationalparks fuhren wir dann weiter nach Los Angeles. Hier besuchten wir den Walk of Fame, der gar nicht so beeindruckend ist, wie er im Fernsehen erscheint. Das Hollywood Sign ist am besten sichtbar vom Griffith Observatory. Zudem hat man einen super Blick auf die Stadt. Bis 12 Uhr mittags ist das Parken hier sogar kostenlos.

Nachmittags fuhren wir nach Santa Monica und besuchten den berühmten kleinen Freizeitpark direkt am Pier. Dank der kalifornischen Sonne konnten wir im November in kurzer Hose am Strand entlangspazieren und den Sonnenuntergang genießen.

Am nächsten Tag entspannten wir etwas am Strand von Long Beach, shoppten etwas und fuhren dann zum Flughafen. Abends flogen wir nach Orlando.

Florida

In Orlando angekommen, holten wir unser Mietauto ab und fuhren nach Daytona Beach. Hier schliefen wir noch etwas im Auto, da der Flug doch recht kurz war und wir wenig schlafen konnten.

In Daytona Beach kann man mit dem Auto am Strand entlangfahren, wirklich einzigartig. Hier spazierten wir am Strand entlang und beobachteten die Pelikane, die auf Fischjagd gingen. In Orlando besuchten wir ganz klassisch zwei Freizeitparks. Für Disney-Fans absolut ein Muss, auch wenn man kein Kind mehr ist.

Wir fuhren weiter zum Everglades Nationalpark. Hier fuhren wir mit einem Airboat und konnten einige Alligatoren sehen. Im Everglades Nationalpark gibt es einige Wanderwege, auf jeden man immer die Augen offen halten sollte. Es kann durchaus passieren, dass die Alligatoren einfach über die Wege laufen. Wir sahen einen Alligator aus nächster Nähe und zudem einige Vögel, Fische, Echsen und Schildkröten. Der Nationalpark ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Alleine die Tierwelt und die Landschaft sind einfach super und man kann den Amerikanern nur danken, dass es solche Nationalparks gibt, wo die Tiere geschützt werden.


Am nächsten Tag fuhren wir nach Key West. Die Fahrt ist ein einziges Abenteuer. Man fährt über diverse Brücken, die die einzelnen Inseln miteinander verbinden. Auf einer der Inseln gibt es ein Delfincenter, in dem gerettete Delfine untergebracht werden. Man erfährt allerhand Informationen von den Delfintrainern und alles ist sehr tiergerecht angelegt.


In Key West selber gibt es viele kleine Bars und Restaurants. Beim weltberühmten Sonnenuntergang an der Promenade geben Künstler alles, um die Touristen zu begeistern. Ein Besuch des "südlichsten Punktes der USA" muss definitiv sein, um das berühmte Foto mit der riesigen Boje zu schießen. Bei einer Bootstour schnorchelten wir und sahen einige Delfine.

Die letzten Tage unseres Urlaubs entspannten wir in Miami. Wir besuchten ein Spiel der Miami Heats und machten eine Bootstour an den Villen der Superreichen entlang. Der Strand von Miami ist wirklich einzigartig. Nur wenige Meter von der Einkaufsmeile entfernt kann man auch im deutschen Winter noch im Meer baden und Fische beobachten. Pelikane jagen hier nach Fischen. Während wir in Deutschland von Schnee hörten, lagen wir am Strand von Miami und konnten die Sonne genießen.


Die Gebiete der USA, die wir in den drei Wochen Urlaub kennenlernen durften, könnten unterschiedlicher nicht sein. Wir sahen Großstädte, Naturschauspiele und viele Tiere. Neben Wolkenkratzern, Strand und Meer konnten wir Delfine und Alligatoren beobachten und in den Canyons wandern. Für uns eine wirkliche Traumreise! 

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